FSC-EXTRA

Ostpreußen

Harter Fußballer erobern Ostpreußen

Hart / Tenneck – Werfen •
9 tapfere Recken des FSC Harrt eroberten am Wochenende vom 14.10. bis 16.10.2011 die Ostpreußenhütte der DAV Sektion Königsberg / Pr. am Hochkönigstock.

Die 1. Gruppe mit unserem El Präsi Armin als Fahrer und Franky, dessen Bruder Roman, Gilberto und unserem „Sachsen“ Jens nahmen bereits am Freitag den zweistündigen Aufstieg zur Hütte in Angriff. Wenn auch aus gut unterrichteten Kreisen zu hören war, dass Armin beim letzten größeren Anstieg die Hüttenstürmung einstellen und aufgeben wollte. Ein Präsi geht immer und überall voran.

Die 2. Gruppe mit Christian, dem Verfasser dieses Berichts und Fahrer, sowie Dirk, Jens und Klaus folgte am Samstag mit dreistündiger Aufstiegszeit.

Die Verzögerung war einem 5 – Liter Fassl Warsteiner geschuldet, das während der Erstürmung der Hütte geleert sein wollte und somit regelmäßige Pausen nach 15 Minuten Gehzeit nach sich zog um dem Fass den Inhalt zu entziehen. Bereits der erste Eklat, da der entnommene Gerstensaft in Plastikbechern verzehrt wurde. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf um Gewicht zu sparen und trotzdem wichtige Mineralien für eine solch lange Wegstrecke zu sic zu nehmen.

Die Gruppe konnte sich jedoch anerkennender und neidiger Blicke von überholenden Bergfreunden sicher sein. Entgegenkommende Wanderer munterten oder frustrierten die FSC-ler mit unterschiedlichsten Gehzeiten oder motivierten mit der Erwartungsfreude der bereits anwesenden 1. Gruppe, die anscheinend schon bleibende Eindrücke hinterlassen haben musste.

Die drei Bierfreunde – ohne Christian, einem bekennenden Weintrinker – schafften das Fass bis kurz vor erreichen der Hütte zu leeren. Angemerkt sei hier der besonders vorbildliche Einsatz von Dirk, der das Fass wie ein Baby auf dem Arm bis nahezu der Hälfte des Weges getragen hat.

Ebenfalls mitgeführte hochprozentige Flüssigkeiten erlebten das Eintreffen auf der Hütte nur in erheblich reduzierter Form. So war es kein Wunder, dass bei zwei Drittel des Weges, nach Aussage eines nichtgenannten Mitglieds der Gruppe auf einer schönen Anhöhe mit tollem Blick auf die umliegenden Berge, diese zu wackeln begonnen haben sollen.

Wenige Meter vor der Hütte noch eine kleine Runde Schnaps und ein Prost und es folgte natürlich ein großes Hallo und Servus der FSC-ler untereinander und dem aus Kärnten stammenden Hüttenwirt Herwig, Pagitz, Spitzname „Pago“. So konnte nach einem ersten Ratsch auf der Sonnenterasse, der erhebliche Flüssigkeitsverlust bereits kurz nach Eintreffen aller FSC- Wanderer ausgeglichen werden. Hatte doch die 1. Gruppe ebenfalls einen ca. 2-stündigen Aufstieg auf den 2014 m hohen Gamskarkogel gemacht. Sofern Sie kein anderer Bergfreund zwischenzeitlich gefunden und ausgefuttert hat, wird die vergessene Brotbox von Roman wohl noch immer am Gipfelkreuz liegen.

Einzig El Präsi opferte sich und verzichtete großmütig auf den Steig auf den Gamskarkogel um für seine Kameraden frühzeitig einen Tisch auf der Sonnenterrasse zu reservieren. Dieser aufopferungsvolle Einsatz sollte jedoch Folgen haben.

Gegen 16:20 Uhr versank die Sonne binnen weniger Minuten hinter dem Hochkönigstock und in kürzester Zeit verlagerte sich das Geschehen in die Hütte. Der ein oder andere Kamerad erfrischte sich oder erkundete die Getränkeauswahl an der Bar um für den Abend gewappnet zu sein.

Seinem ehrenrührigen Einsatz Rechnung tragend, legte sich El Präsi noch aufs Ohr und wurde von Christian mit einem selbstgebrauten ungarischen Brand zum Abendessen geweckt. Jens sei dank, der anscheinend bei Befüllung des Flachmanns genau wusste, was Präsis so als Muntermacher brauchen. Aber der 2. Eklat: Nur an einem Fußgelenk war El Präsi mit einem Kabelbinder gefesselt und konnte trotz Muntermacher nur unter schwersten Anstrengungen seinen Lagerplatz verlassen. Verärgert ging Nussi zunächst auf Christian los, der eigentlich nur für den Aufwachschluck sorgen wollte und anschließend auf den Elektriker Franky. Beide bestreiten jedoch noch heute vehement mit dem Vorfall etwas zu tun zu haben. Auch ein „Maulwurf“ war für El Präsi innerhalb der Gruppe nicht ausfindig zu machen. Lieber Armin, merk dir eins: So sind zukünftige Ex-Freunde nun mal.

Was niemand ahnen konnte, war der Umstand, dass Pago ein österreichischer Haubenkoch ist, der sich von der klassischen Gastronomie abgewandt und sich seinen Traum auf der Hütte erfüllt hat. Daher ein Traum das 5 – gängige Abendessen mit Spagetti mit Steinpilzen, Räucherlachs mit Limetten - Mousse, Zwiebelsuppe, Wels oder Waller (?) mit Kartoffeln und Gemüse, zum Nachtisch einen Apfelstrudel.
Gourmet - Herz was willst du mehr? Nur für Jens stellte sich die Frage nur sehr eingeschränkt, da er bereits kurz nach Eintreffen auf der Hütte ein gemischtes Wurst- / Käsebrot orderte und selbiges nochmals nach dem Menü zu verzehren wusste.

Dafür sollte Jens aber auch am Längsten aushalten. Man spricht von 2.30 Uhr morgens als er mit Anna-Marie, die immer lustige gute Seele der Hütte, die Bar verlassen und das Nachtlager aufgesucht hat.

Über den Verlauf des Abends wird der Mantel des Schweigens gehüllt. Schau´n wir mal, was uns Jens für Bilder für die FSC- Homepage liefert. Nur so viel sei verraten, Pago hatte leckeren Zirbelbrand, Grappa und sehr guten Rotwein auf der Karte. Beim Erklimmen des Lagers im 2. Stock der Hütte hat sich auch niemand ernsthaft verletzt. In der Bar befanden sich zudem einige Erinnerungsstücke von Pago, die er auf seinen weltweiten Kochstationen gesammelt hat und bei dem einen oder anderen Foto zur Verwendung kam.

Die Nacht verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle mit nur einem „Schnarcher“ im Lager. Bei dem ist das Schnarchen allerdings berufsbedingt. Angehört hatte es sich wie ein ganzes Sägewerk. Mehr wird von ihm nicht verraten, außer dass die Ohrstöpsel bei Gilberto auf Grund der Erfahrung aus der Nacht von Freitag auf Samstag auch nicht für Abhilfe und einen ruhigen Schlaf sorgen konnten. Gilberto, erlaube mir dir einen Tipp zu geben: Trink einfach noch mehr!

Der nächste Morgen begann für die Ersten gegen 07:00 Uhr. Der Sonnenaufgang ein Traum. Und so langsam tauchten die FSC-ler auf.

So um 09:00 Uhr dann ein ausgiebiges Frühstück mit Tee und Kaffee, Wurst, Käse, Brot, selbstgemachter Marmelade und Spiegelei.

Schon im Anschluss wurde die Bierleitung wieder geöffnet und der ein oder andere (es werden bewusst keine Namen genannt, damit die Frauen und Freundinnen keinen falschen Eindruck gewinnen) genoss noch bei mehren Schlücken die morgendliche Sonne vor dem anstehenden Abstieg. Zum Abschied spendierte Pago noch eine Runde und Hans, ein Freund von Pago und netter Kerl aus Friedichshafen, schoss noch ein Gruppenfoto.

Franky entlüftete über seine Klamotten zum Abschied noch seinen Darm, dass jedem im Umkreis von 5 m die Brille anlaufen musste und ein gewisses Unwohlsein hervorrief, sorgte aber dafür, dass alle den 1 ¾ - stündigen Abstieg um 10:30 Uhr hoch konzentriert angingen. Heil angekommen am Parkplatz noch ein „Juchezer“ und die Heimreise konnte angetreten werden.

Fazit:

Für mich persönlich war das ein super Wochenende mit den FSC-lern, einem traumhaften Wetter, einem faszinierenden Blick auf die umliegenden Bergmassive, einem klasse Hüttenwirt mit selbiger Crew bei bester Küche. Pago, wenn du das lesen solltest: Nochmals danke für alles und ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder!



Servus
C.K.
Bilder



10 Kampf

10-Kampf 2011 beim Oberwirt in Hart
FSC verpasst sicher scheinenden Sieg nur knapp – Moser Luggi sorgt für Eklat!

Garching/Hart ˑ۰ Den schon sicher scheinenden Sieg beim diesjährigen 10-Kampf beim Oberwirt in Hart verpasste die Mannschaft des FSC Hart im alles entscheidenden letzten Spiel der letzten Disziplin, dem Watten.

Dem geneigten Leser dieses Berichtes seien zunächst die Disziplinen des 10-Kampfes und die Regeln kurz erklärt:

In 2011 sind 6 Mannschaften zum 10-Kampf angetreten.
Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern.
Wettkämpfe sind Kegeln (je 5 x auf die Vollen und Abräumen), Ballzielwerfen, Hufeisenwerfen, Baumstammsägen (Ein ausgelostes Gewicht ist möglichst genau vom Stamm zu schneiden), Basketballwerfen, Maßkrugschieben, Holzstammnageln, Kuhmelken, Spickern (neudeutsch Dart) und abschließend Watten.
Beim Sägen und Watten ist paarweise ansonsten hat jeder Teilnehmer anzutreten.
Die Mannschaft die eine Disziplin gewinnt erhält 6 Punkte, der 2. noch 5 Punkte usw..
Die Punkte der einzelnen Disziplinen werden abschließend addiert.

Da die traditionelle Veranstaltung, gleichzusetzen mit Welt- und Europameisterschaften, nur alle zwei Jahre stattfindet und ausgerechnet der Wettkampf in diesem Jahr zum letzten Mal ausgetragen werden sollte, war es für die FSC – Granden eine Selbstverständlichkeit eine Mannschaft zu stellen.10-Kampf erprobte FSC – Koryphäen wie der Kleiner Herbert, der Schreiner Helli, der Moser Dieter oder der Wolf Hans waren ausgerechnet in 2011 durch ein gleichzeitig stattfindendes Hufeisenturnier mit ihren „Broncos“ verhindert. So war es nahezu unmöglich eine schlagkräftige Ersatzmannschaft zusammenzustellen.

Der Turnierverlauf zeigte jedoch, dass die Ersatzleute Peter Mertineit, Edelpreuße und Gladbachfan, „El Präse“ Armin Nussbaumer, der ehem. Zimmerer Hansi Bittermann, der Verfasser dieser Zeilen und FSC-Fußballtrainer Christian Köster, sowie aus Gründen der Fairness gegenüber den anderen Teilnehmern, die Senioren im Team mit dem Wagnerberger Hans und Moser Luggi, ihre Sache mehr als ordentlich erledigten. Wie das Hufeisenturnier ausgegangen ist, entzieht sich der Kenntnis des Verfassers. Gewonnen haben Sie sicher nicht, denn bisher waren die „Broncos“ immer gute Gastgeber und ebensolche Gäste.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das FSC-10-Kampf-Team 2011 sehr ausgewogen besetzt war, jeder im Team voll motiviert und bestens vorbereitet in den Wettkampf ging. So verzichtete Peter Mertineit trotz Sieg und vorübergehender Tabellenführung in der Fußballbundesliga seiner Gladbacher Borussia auf die letzte Sieghalbe, der Moser Luggi auf das Kegeltraining am Vortag um fit zu sein und „El Präse“ reiste mit eigenem Chauffeur an um Kraft zu sparen. Vorbildlich die Einstellung.

Allerdings sorgten einige vermeintliche Spezialisten im Team in ihrer eigentlichen Paradedisziplin für nicht einkalkulierte Punktverluste, die in den folgenden Ausführungen für die Geschichte verewigt werden.

Der äußerst anspruchsvolle Parcours begann für den FSC mit einem Malheur. Hans Bittermann verspätete sich zur 1. Disziplin dem Kegeln auf der SKW-Bahn um satte 45 Minuten, allerdings noch bevor über den Bayrischen Rundfunk eine Suchmeldung abgesetzt werden musste. Selbst mit Navigationsgerät im Auto wäre er nicht pünktlich gekommen, da er mit dem Koandl-Wirt einfach das falsche Lokal für den 10-Kampf ansteuerte. Spontan stellte er nach 40 Minuten fest, dass er dort nicht richtig sein konnte. So kam er als 6 Kegler zum Einsatz und machte trotz diesem Lapsus seine Sache äußerst zufriedenstellend. Überraschenderweise war der Verfasser bester im FSC-Team, obwohl er beim Probeschub bereits nach 3 Metern die Kugel in die „Piss-Rinne“ neben die Bahn setzte. Der Moser Luggi war augenscheinlich trotz der Pause vom Vortag übertrainiert.

Das Kegeln konnte der FSC mit dem 2. Platz und 5 Punkten auf der Habenseite abschließen, so dass das kollektive Versagen beim Ballzielwerfen mit dem 5. Platz und nur 2 Punkten verschmerzt werden konnte. Vermutlich lag das Versagen an einer unausgewogenen Getränkeaufnahme, die mit solch traditionell bayrischen Wettkämpfen nicht in Einklang zu bringen war. Spezi, Wasser usw. sorgen einfach nicht für eine ruhige Hand und sind sicher das falsche Zielwasser, wobei dies die Mannschaft vom Donislreiter mit dem letzten Platz und ausreichender Zufuhr von ausgewogenen Getränken bereits vor Turnierbeginn auch nicht widerlegen konnte.

Als die FSC-Crew allerdings die Getränkefolge änderte, konnten die Platzierungen in den weiteren Disziplinen, trotz bereits eingangs erwähnter Aussetzer der Spezialisten, deutlich gesteigert werden. Das Maßkrugschieben wurde gewonnen.

Beim Hufeisenwerfen versagten Peter Mertineit, immerhin bereits FSC-Vereinsmeister in dieser Sportart, die Nerven.

Der ausgewiesene Fachmann für präzise angewandten Holzzuschnitt, „El Präse“ Armin Nußbaumer, lag trotz ausgeklügelter und fundierter Berechnung mit 3-Satz, Prozentrechnung und dem Satz des Pythagoras mit 1.500 g zu viel abgeschnittenem Holz so weit daneben, dass auch hier nur der vorletzte Platz zu erzielen war. Sehr wahrscheinlich hat er das spezifische Gewicht der Holzwürmer mehr als nur ungenügend berücksichtigt. Falls nicht, sollte er mit seiner „Päse-Hasi“ die Grundrechenarten nochmals neu erlernen. Da kann man nur sagen: „Setzen 5!“.

Ein weiterer Holzspezialist vergangener Tage, verhammerte fünf Möglichkeiten am Stamm und traf nicht ein einziges Mal das eigentliche Ziel der Disziplin, den Nagel. Man muss froh sein, dass der Bittermann Hansi den Beruf gewechselt hat, wenn es denn zutrifft, dass er bei 3 x nicht treffen eine Runde Bier oder mehr zu zahlen gehabt hat. Hansi wäre arm geworden. Das Versagen des Einzelnen konnte aber kompensiert und ein 2. Platz erreicht werden.

Beim Kuhmelken konnten die FSC-Mannen einen ordentlichen 3 Platz und 4 Punkte gezogen und erdrückt werden, nachdem Melken nicht gerade die Paradediziplin der FSC-Senioren-Riege Hans und Luggi mit jeweils 800 ml darstellte. Aber wer hat daheim schon eine Kuh zum Üben.

Welche FSC-ler beim Basketballwurf letztlich ihr Ziel ungenau eingestellt hatten, lässt sich nicht mehr eruieren. Bedenkt man, dass „El-Präse“ 4 x, der Verfasser 3 x und Bittermann Hanis dank Querpass über die Dachrinne 1 x getroffen hat, bleibt bei insgesamt 9 Treffern nur noch ein Treffer für die drei übrigen FSC-Nowitzkis übrig. Bedenklich, aber auch Platz 3 und 4 Punkte für den FSC.

Die Entscheidung des Turniersiegs musste in der letzten Disziplin, dem Watten fallen, da sich keine Mannschaft souverän absetzen konnte.
Der FSC trat mit den Paarungen Peter+ Armin, Luggi + Hans, sowie Christian + Hansi Bittermann an.
Es sollte zu einem wahren „Show-Down“ kommen, wie man ihn beim 10-Kampf vermutlich noch nicht oft erlebt hat.

Im entscheidenden und letzten Spiel von Luggi + Hans stand es „g´spannt / g´spannt“ und der Luggi hatte ein unverlierbares Blatt in der Hand. Luggi, sonst die Ruhe in Person und mit viel Erfahrung, schaffte die Gegner aus! Das Spiel war verloren. Auch wenn Luggi heute noch behauptet er hätte nur die theoretische Frage gestellt, „was passiert bei 12 + 3“ oder so ähnlich, in der Praxis hat jeder – auch den Mitspieler Hans – in der Praxis etwas anderes gehört.

Augenzeugenberichten zu Folge soll Luggi noch längere Zeit, allerdings nicht bis zum nächsten Tag, einsam und in sich gekehrt, die letzte Partie vor seinem geistigen Auge nachgespielt haben.



Der FSC belegte sonach den 2. Platz des 10-Kampfes 2011 beim Oberwirt.

Knapper Sieger mit einem Punkt Vorsprung wurde auch dank Heimvorteil die Mannschaft vom Stammtisch Oberwirt, 3. die „Wacker-Rollis“, 4. Funkstreife München, 5. die Mannschaft Durchananda und 6. die Vertreter von Fa. Donislreiter.

Zum Schluss meines Betrags noch ein Dank an Jacky und Sepp mit den Mitstreitern vom Oberwirt für den tollen und fairen 10-Kampf. Ich hoffe doch sehr, dass dies nicht der letzte 10-Kampf beim Oberwirt gewesen sein soll. Falls doch, sollte man sich überlegen, wo eine solche oder ähnliche Veranstaltung in Zukunft durchgeführt wird. Keinesfalls darf sie in der Versenkung verschwinden.

Christian



Tolle Tage beim FSC – Hart!

Die Hauptrolle bei der Vatertagsfeier unseres FSC spielte in diesem Jahr ein mittelkleiner,-buntgescheckter Hund, mit Namen „Lisa Dogästher“ dessen Herr`le der Lucki sowohl von seiner äußeren Erscheinung, wie auch was bestimmte andere Eigenschaften betrifft, einen gewissen nicht unbedingt vorteilhaft zu nennenden Einfluss nicht abstreiten kann, heißt es doch nicht umsonst „wia da Herr – so`s Gscherr“!

Ansonsten hatte natürlich unser „Präsi“ von speziellen Busenfreunden auch
„El Präsidente“ oder der Einfachheit und Wahrheit halber „Nusskuss Vagabunduss“ genannt, seinen Spezialauftritt in der Form inszeniert, in dem er sich als Krähenverscheucher betätigte, ein Steinchen nach besagtem Federvieh zu werfen, als dieses die Unverschämtheit besaß unseren geheiligten Rasen zu betreten.
Getroffen hat er natürlich,- weit daneben,- und so musste er dann wohl oder übel,- nach Protesten – von wegen Verletzungsgefahr durch umherliegende Steinchen an den goldenen Beinchen unserer Fussballstars,- sein Steinchen suchen. Dies dauerte dann ungefähr bis zum Ende der Vatertagsfeier denn nicht immer stimmt der Spruch „ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn“!

Um die sportliche Seite der Feier nicht ganz zu vernachlässigen, wurde dann quasi als Höhepunkt,- ein Fußballmatch „mittel alt gegen ultra alt“ ausgetragen bei welchem sich herausgestellt hat, dass unser Trainer der Christian mit seinen Mannschaftsaufstellungen aber schon so was von daneben liegt, die wahren Talente am runden Leder sind dir lieber Christian bisher verborgen geblieben,- mehr sog i ned!

Auch für die Freunde der virtuellen – Unterhaltung war gesorgt, mit viel kindlicher Begeisterung versuchten sich mutige Väter als Auto oder Biker Piloten,- mit mal mehr - mal weniger großem Erfolg und vielen spektakulären Unfällen was besonders unseren „Kreidler RS Champion“ zu großen Heiterkeitsausbrüchen veranlasste, selbst probiert hat er`s aber nicht, wäre ja auch eines Champion`s unwürdig sich mit solchem Kinderkram abzugeben!

Ansonsten war dass Motto „gut essen und trinken“ in geselliger Runde hält nicht nur Laib und Seele zusammen, sondern ist auch seit jeher ein Motto unseres FSC – Hart was diese gelungene Vatertagsfeier wieder einmal mehr bestätigt hat!



Schon gut acht Tage später am 11ten Juni startete unser traditionelles „Waldfest mit Fußballpokalturnier“ und pünktlich um 11.30 Uhr begann bei herrlichem Wetter auch schon das erste Pokalspiel vor gut besetzter Zuschauertribüne.

Als teilnehmende Mannschaften waren angetreten: FSC – Hart, SV –Unterneukirchen AH, Twiligth - Stars, FSB – Hart, Sun Caffee, TUS – Garching AH!

Als besonderes Zuckerl für Publikum und Akteure hatten die Verantwortlichen unseres FSC, keine Kosten und Mühen scheuend, die Verpflichtung von zwei in jeder Hinsicht professionell agierenden Profis,- Franz und Peter,- an Mischpult und Stadion Mikro geleistet.

So wurde jeder Treffer musikalisch aufbereitet, und mal mehr mal weniger glanzvoll kommentiert, sehr zur Freude der Zuschauer, konnten diese sich doch voll darauf verlassen Spielzüge – Torszenen und letztendlich die Tore von Stadionsprecher „Peter“ erklärt zu bekommen. Der war so in seinem Element dass er nicht nur dass Spielgeschehen sondern auch seine Wortgefechte mit den angereisten Fans über`s Mikro dem Publikum dargeboten hat.
Dies hörte sich dann zum Beispiel wie folgt an:
Der Reiner nimmt den Ball auf und stürmt mit seiner unnachahmlichen Schnelligkeit zur Mitte der gegnerischen Spielhälfte – jetzt wird er angegriffen und kann in letzter Sekunde den Ball noch nach rechts außen zu Dirk spielen - welcher diesen sicher annimmt und nun auf dass Tor des Gegners zustürmt, um ihn gekonnt auf dass linke obere Toreck zu platzieren,- aber nicht genau genug, und so geht auch dieser exzellente Torschuss nur knapp vorbei – Stimme aus dem Fanblock „jetzt hoit amoi dei Mai“ mia ham selm Aug`n im Kopf, Gegenstimme- los`n doch red`n do konne in Ruha mei Bia dringa und woas doch wos gspuid wird!
Göttlich auch seine Kommentare zu diversen Torwartaktionen: Und unser Torwart,- die Katze fliegt und fliegt und fliegt noch immer – ja wo fliegt er denn hin,- und der Ball ist drinn!
Oder bei anderer Szene: Unsere Katze stürmt aus dem Tor – wirft sich mutig dem Ballführenden Gegner vor die Beine – hat den Ball – nein noch nicht – aber im nachhechten kann er Ihn gerade noch mit den Fingerspitzen über die Torauslinie befördern,- ja unsere Katze die hat was drauf ,- Stimme aus dem Bierdimfelblock,- jetz is ma mei Bia sauer worden so an Krampf red dea dahea,- oiweil mid seiner Katze, jetz hob i sch de dritte Mass und sig oiwei no koa Katze ned- Depp bläda!

Am gegenüberliegenden Spielfeldrand versucht unser Trainer der Christian fast Chancenlos gegenzuhalten und seinen Mannen Anweisungen zu erteilen,- gegen einen in Euphorie gefallenen Peter – einfach Chancenlos,- wie ist dein Wahlspruch lieber Peter „dass hab ich mir verdient“, jawoll und weil du es dir`s im Schweiße deines Angesichts verdient hast erlaube ich mir noch ein abschließendes Wort:
Wenn oana melk`n will an Stier, wias Wassa sauft des guade boarische Bier,
a`Weißwurst mid Messa und Gobi ist,
sogt – des is a Gams – derweil is a Goaß,
und jed`n Dreck vui besser woaß,
dann denk da nix und tua da nix scheiss`n
des san koane Mensch`n –des san Preiß`n!

Vom vielen zuhören – zusehen und studieren wie ich das Ganze wohl in einen entspechenden Artikel für unsere Homepage einbringen kann, hat mich dann der Kaffeedurst und Kuchenhunger urplötzlich überfallen so dass ich mich auf den Weg machte zu unserer Kuchentheke wo sich auch sogleich ein holdes – blondes weibliches Wesen meiner annahm um mich nach meinen Wüschen zu befragen, a oane von a bissal weida drom.
Na was hätsde den gerne,
a Hafal Kaffä und an Kuacha dad i meng,
gerne – da hätten wir trockenen Kuchen,-
z drugga braucht a ned sei,
gut dann wäre da noch einer mit Erdbeeren obenauf,
hm woas a ned,
Käsekuchen hätten wir auch noch im Angebot,
na Kaskuacha jet`s ned – hob grod gnua Kas g`head do vorn,
ja – oder darf`es vielleicht der da mit Mimbeeren und Sahne sein,
dea glab i war jetz grod des richtige – den nimm i,
ja, ja, ja, juhu meiner wird als erster aufgegessen sein!

Wie man doch mit der richtigen Entscheidung seinen Mitmenschen eine kleine Freude bereiten kann,- nicht war liebe Susanne,- und geschmeckd hoda sauguad – dei Kuacha!
Langer Rede – kurzer Sinn, nach siebzehn Jahren Verzicht auf Platz Eins unseres Pokalturniers hat es diesmal geklappt mit dem Turniersieg und so konnten bei der anschließenden Siegerehrung unsere Spieler den begehrten Pokal in Händen halten.

Groß war die Freude darüber und bei ausgelassener Stimmung guten Grillschmankerln, dem süffigen Leidmann Bier und einem Stadionsprecher welcher auch jetzt noch nicht mitbekommen hatte dass die Spiele vorbei sind und er dass Mikro eigentlich auslassen sollte, hätte eigentlich jeder,- ob Gast – Fan oder Akteur mit sich und der Welt zufrieden in die Nacht hinein feiern können,- wäre da nicht ,- ja wäre da nicht die Sache mit den vertauschten „Bierfass`l“ gewesen.
Schon einige Zeit musste ich mich darüber wundern dass mein Tischnachbar, der Ottokar, ein erklärter Freund und Kenner des Weißbieres,- jedes mal beim trinken sein Gesicht zu etwas ergrimmten Zügen verzog und in seinen nicht vorhandenen Bart erst verhalten,- dann aber immer grimmiger murmelte:
I wos ned, des Weißbia – igendwia anders heid,
na des schmeckt ned so wias soi – do Miche probia amoi,
da Miche probiat`s,- hm – hm – hm i woas a ned, aba kannst scho recht ham,
jetz dring i aus und hoi ma a nei`s,
wieda do mid dem neià Biea – dringt an Schluck – na – na – na des is koa Weißbiea do konn ma ona sog`n wos a mog!

Zwischenzeitlich war an der Schänke ein klitzekleiner Auflauf von Weißbiea Trinkern entstanden und ein Beppo welcher sich am liebsten unsichtbar gemacht hätte werkte mit Händen und Füssen um seine Unschuld zu beteuern. Half alles nichts es waren zwei Fassel`n Helles angezapft worden und aus einem Fass`l Helles kann auch unser Beppo kein Weißbier heraus zaubern.

Und die Moral von der Geschicht, traue einem Fischer nicht, ob bei der Größe von seim Fang – meist glei an ganz`n Meter lang,- ob beim kutschieren übers Meer,- dem Beppo fällt fast gar nichts schwer,- nur bei da Wandlung vom Hellen zum Weiß`n – Beppo do konnst uns ned bescheiß`n,- drum Fischer bleib bei deinen Leisten!

Zu guter Letzt.
Wieder war`s ein erfolgreiches, gelungenes Waldfest und Pokalturnier unseres FSC, nicht zuletzt ob der Mithilfe vieler Freude und Vereinsmitglieder passiver wie auch aktiver und ohne eine gut funktionierende Vorstandschaft wäre dies schon gar nicht möglich. Ich und mit mir alle Freunde und Sportkameraden wünschen uns, dass der FSC – Hart in diesem Sinne weiter besteht und auch weitergeführt wird um noch viele solcher Feste im Kreis von Freunden und Sportbegeisterten miterleben zu dürfen.

In eigener Sache.
Ich habe versucht meine Eindrücke und Erlebnisse so gut es geht, und ein wenig humorvoll aufzuarbeiten und in obigen Report einzubringen. Meine Bitte für die Zukunft wäre, dass mir ein wenig mehr vom Geschehen bei diversen Veranstaltungen zugetragen wird um unsere Homepage mit dem einen oder anderen Kommentar auch in Zukunft bereichern zu können.

Bis demnächst

Euer Herbert



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